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Aufstiegsträume platzen mit der Schlusssirene

PCF Mülheim verliert Spitzenspiel denkbar unglücklich mit 3:4

Als drei Minuten vor Spielende für den PCF durch Tobias Mevissen der Ausgleichstreffer zum 3:3 fiel, war klar, dass die Mülheimer Kicker weiter volle Offensive spielen müssen. Denn ein Unentschieden gegen Spitzenreiter Wesel war zu wenig. „Wir wollten und mussten das Spitzenspiel gewinnen und setzten daher bis zum Schlussgong alles auf eine Karte“, erläutert PCF-Vorsitzender Alexander Prim.

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Ausgleich! 3:3 kurz vor Abpfiff.

Mit „Flying Goalkeeper“ sorgten die Mülheimer für drückende Überlegenheit und eine Vielzahl an Torchancen. Zehn Sekunden vor Schluss setzte PCF Kicker Ruslans Seleznovs mit einem gewaltigen Schuss den Ball aus neun Metern auf die Latte des Weseler Tors. Die PCF-Köpfe hingen tief und Wesel reagierte blitzschnell. Abwurf und sofort ein weiter Ball auf das verlassene PCF Tor. Nur durch ein Handspiel konnte der zurückeilende Feldspieler Seleznovs das Tor verhindern. Doch die Folge waren ein sechs Meter für den Gast und eine rote Karte in der letzten Sekunde des Spiels.

Der Weseler Schütze blieb ruhig. 4:3 für Wesel und Abpfiff. Der PCF Mülheim muss damit nach einem sehr starken und über weite Strecken auch dominanten Auftritt gegen den Spitzenreiter seine Aufstiegshoffnungen unglücklich begraben. „Dieses Spielende war ebenso dramatisch wie unverdient“, ärgert sich Prim.

Der PCF war von Beginn an voll im Spiel und ging früh durch Tobias Mevissen in Führung. Nur die letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff verschliefen die Mülheimer Kicker. Wesel nutzte dies in Manier eines Topteams. Fünf Torschüsse für Wesel – drei Tore und ein 1:3 Halbzeitrückstand für den PCF.

Der Auftritt in der zweiten Halbzeit zeigte die Moral und den Willen der Mülheimer Hallenkicker. „Wir haben Wesel in einer Art und Weise dominiert, wie es dieses Topteam in dieser Saison sicherlich noch nicht erlebt hat“, äußert PCF – Vorsitzender Prim stolz. Dem Anschlusstreffer durch Egzon Kelmendi folgte in den letzten zehn Spielminuten ein finaler Sturmlauf des PCF, der in den letzten drei Spielminuten im beschriebenen Wechselbad der Gefühle gipfelte. „Es haben nur Zentimeter zwischen Sieg und Niederlage gelegen. Außer dem Ergebnis hat heute alles gestimmt,“ so Prim. „So traurig es für uns speziell heute ist, so sehr gebührt Wesel über die Saison gesehen auch ein großes Lob. Sie sind ein würdiger Meister.“

Weiter geht es für den PCF Mülheim am kommenden Samstag um 13:30 in der heimischen Halle an der Holzstraße. Gegner ist dann das Team von Selecao Wuppertal, die aktuell den Platz hinterm PCF in der Tabelle belegen

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Powerplay vom PCF

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